Samstag, 5. August 2017

Aussagen von Gender-Professorin zeigen Radikalität und Fanatismus der Gender-Revolution

Die Gender-Revolution ist radikal und fanatisch
Gender-Ideologen werfen nicht selten Gender-Kritikern vor, sie würden übertreiben. Die Gender-Ideologie würde nämlich gar nicht behaupten, die Geschlechter seien reine kulturelle und soziale Konstruktionen, sondern es ginge um Gleichberechtigung und Verständnis für andere Lebensweisen.

Das stimmt aber nicht: Gender ist eine Weltanschauung bzw. eine Ideologie, die eine völlig neue und antichristliche Anthropologie durchsetzen will. In der Tradition des Neomarxismus vertritt Gender die Auffassung, der Mensch sei eine Kreation der Gesellschaft bzw. der kapitalistischen Gesellschaft. Sie würde dem Einzelnen vorgeben, was er von sich selbst halten soll.

Das betrifft übrigens nicht nur die Geschlechtlichkeit, sondern alle Merkmale, die entscheidend für die Bildung der Persönlichkeit sind.

 Marxisten und Neomarxisten (die sog. 1968er) vertreten eine radikale Milieutheorie, wonach der Mensch keine Individualität besitzt, sondern komplett von den sozialen Strukturen geprägt ist, in denen er lebt. Für Karl Marx ist dies der Ursprung der Entfremdung. Diese kann nur durch die Zerstörung der Strukturen, die den Einzelnen eingrenzen erreicht werden. Was für Karl Marx der Klassenkampf zur Überwindung des Privateigentums über die Produktionsmittel war, ist für die Gender-Ideologen der Kulturkampf gegen die Natur (die sie als Biologismus bezeichnen).

Weil beide Kämpfe sich gegen die natürliche Ordnung der Dinge richten, können sie eine neue Ordnung nur über die Errichtung einer Diktatur und der Ausschaltung der Freiheit erreichen.

Ein Interview der Wochenzeitung „Zeit“ mit der Professorin für Gender-Studies, Frau Lann Hornscheidt, zeigt deutlich, wie radikal die Gender-Ideologie ist.

Wir zitieren die markantesten Aussagen

Lann Hornscheidt: Ich verstehe mich nicht als weiblich oder männlich, und die Konsequenz daraus ist, dass ich auch keine Ansprache haben möchte, die mich als eines von beidem herstellt. Das ist eine Entscheidung, die ich für mich getroffen habe.

Kommentar: Sie akzeptiert nicht, dass der Mensch mit einer bestimmten Natur auf die Welt kommt. Sie will sich im Grunde ihre eigene Realität entsprechend ihrer Phantasie „machen“ und strebt auch an, dass ihre Mitmenschen sich entsprechend dieser Phantasien verhalten. Weil Menschen sich in der Regele nicht den Phantasien andere fügen wollen, müssen die Gender-Ideologen Wege finden, um ihre absurden Vorstellungen der Gesellschaft aufzuzwingen: Per Gesetze, über das Schulsystem, per Verordnungen supranationaler Organisationen.

Lann Hornscheidt: Wir nehmen in dieser Gesellschaft selbstverständlich an, dass es zwei Geschlechter gibt, sodass eine Infragestellung dessen höchst irritierend ist. Wir werden von Geburt an so orientiert, lernen das im Kindergarten und in der Schule, und wenn alles gut läuft, identifizieren wir uns damit, sind auch zufrieden und versuchen, die Rolle auszufüllen.

Kommentar: Prof. Hornscheidt behauptet, dass der Mensch von Geburt an einer Gehirnwäsche unterzogen wird. Diese angebliche „Gehirnwäsche“ soll nach dem Wunsch der Gender-Ideologen in KITAS und Schulen rückgängig gemacht werden – gegen den Willen der Eltern natürlich. Das Ziel der Gender-Lehrpläne in Hessen, Bayern, Baden-Württemberg, Berlin etc. soll genau diesen Zweck erfüllen: Die Gender-Indoktrination der Kinder, also die Auslöschung in der kindlichen Weltanschauung des natürlichen Empfindens der Realität und im Grunde eine Aufstachelung der Kinder gegen die Ehe. In gewisser Weise ist Gender ein Klassenkampf der Kinder (von Gender-Ideologen angetrieben) gegen die Eltern, die noch an der Existenz einer Natur „glauben“.

ZEIT Wissen: Geschlecht ist für Sie nichts als eine soziale Kategorie? Hornscheidt: Es ist eine Erfindung von Sexismus. Bei Rasse würden alle sagen: Die Rasseneinteilung gibt es nur, weil es Rassismus gibt. Keine Person sagt das bei Frauen und Männern, aber diese Unterteilung gibt es auch nur, weil es Sexismus gibt. Dasselbe gilt für Trans. Ich bin ja nicht authentisch Trans, sondern Trans ist in einer Gesellschaft, die die soziale Kategorie Geschlecht so wichtig setzt, eine der wenigen Möglichkeiten jenseits von Weiblichkeit und Männlichkeit.

Kommentar: Hier versucht Hornscheidt der Gender-Revolution eine moralische Rechtfertigung zu geben und warum sie politisch aktiv sein muss: Die Vorstellung, es gäbe nur Männer und Frauen, ist nichts als eine soziale Konstruktion mit einer politischen Zielsetzung (den Kapitalismus aufrecht zu halten, siehe unten). Mit diesem Postulat verlässt Hornscheidt den rein psychologischen und subjektiven Bereich und geht ins Politische über und liefert die Rechtfertigung für den oben beschriebenen Kampf, um die Mentalitäten der Kinder im Sinne der Gender-Ideologie zu prägen. Dieser Kampf richtet sich notwendigerweise gegen die [menschliche] Natur, gegen die Eltern und gegen das Christentum. Papst Benedikt XVI. bezeichnete Gender als eine anthropologische Revolution, also eine Auflehnung gegen die eigene Natur um sie durch ein Phantasiegebilde zu ersetzen.

Dass eine solche Revolution in eine schlimme Diktatur münden kann, die sogar die Psychologie dominieren will, falls sie vorher nicht gestoppt wird, liegt auf der Hand.

Lann Hornscheidt: Es ist eine Frage der Zeit, bis wir bei der Geburt kein Geschlecht mehr zugewiesen bekommen."

Kommentar: Damit legt sie klar das Ziel der Gender-Revolution fest. Diese Aussage ist dermaßen radikal und fanatisch, dass sie einen Aufschrei auslösen müsste. Doch die Gender-Revolution hat offenbar machtvolle Alliierte.

ZEIT Wissen: Geschlechtlichkeit hat aber doch auch etwas mit Begehren und Sex zu tun. Hornscheidt: Sexualität, Körperlichkeit und Gefühle sind für uns etwas ganz Ursprüngliches: Ich fühle mich so, und dann muss es auch so sein. Ich liebe nun mal Frauen, oder Männer, also gibt es die auch. Wir glauben, es gibt ein natürliches Empfinden. Aber in einer konstruktivistischen Denkweise gibt es das nicht. Es ist spannend, darüber nachzudenken, was wir glauben, was Lieben ist. Welche Anteile davon vielleicht gesellschaftlich gewollt und konstruiert sind.

Kommentar: In dieser Aussage wird das Utopische der Gender-Ideologie deutlich. Von Anbeginn fühlen sich Menschen zum anderen Geschlecht hingezogen. Dies zu leugnen erfordert einen fanatischen Glauben an die eigenen Fantasievorstellungen. Wer so denkt, erhebt sich selbst zu einem Götzen der über die Realität bestimmt.

Lann Hornscheidt: Die kapitalistische Logik ist Abhängigkeit und der Glaube, dass das, was gut ist, was uns fühlen lässt, von außen kommt.

Kommentar: Hier wird der eigentliche Feind namentlich genannt: Der Kapitalismus. Dieser soll die Normen vorgeben, nach denen wir uns unsere Weltanschauung basteln, inklusive die eigene Geschlechtlichkeit. Dieses ist einer der Kerngedanken der Frankfurter Schule und damit der sog. 1968er-Revolution. Diese Sicht der Dinge übernahmen Herbert Marcuse und die weiteren Denker der 1968er vom Marxismus, den sie um die Psychoanalyse Sigmund Freunds erweiterten. Aus diesem Grund werden sie als Neomarxisten bezeichnet. Der Klassenkampf wird nicht mehr durchgeführt, um das Eigentum an den Produktionsgütern zu kollektivieren, sondern um die Kultur umzustürzen.

ZEIT Wissen: Was halten Sie von der Idee der Zweierbeziehung? Ein Auslaufmodell? Hornscheidt: Sie ist auf jeden Fall ein großer kapitalistischer Markt.

Kommentar: Hier übernimmt Hornscheidt Vorstellungen vom Kommunisten Wilhelm Reich und der Frankfurter Schule: Die Zweierbeziehung, insbesondere die Ehe, ist lediglich da, um das bürgerlich-kapitalistische Produktionssystem aufrecht zu halten.

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